Wohnhaus in Vollbrand

Gegen 23:30 Uhr meldeten mehrere Notrufer ein brennendes Wohnhaus in Neunkirchen Stadt. Aufgrund der Meldungen bei den Anzeigen wurde vom Disponenten der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen die Stadtfeuerwehr Neunkirchen mit der Alarmstufe 3 zum Brandeinsatz alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Wohnhaus, welches sich in einer dicht verbauten Siedlung befand, zum größten Teil bereits in Vollbrand. Der Besitzer konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wohnhaus retten und wurde vom Roten Kreuz versorgt. Er wurde laut Roten Kreuz mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht.

Seitens der Feuerwehr Neunkirchen Stadt wurde ein umfassender Löschangriff sowohl Außen, als auch innen gestartet. Aufgrund der enormen Hitze in den Brandbereichen, mussten die Räume erst gekühlt werden, um weiter vordringen zu können.

Neben der Hitze im Inneren erschwerten starke Sturmböen sowie eisige Kälte die Löscharbeiten. Das aufgebrachte Löschwasser fror innerhalb kürzester Zeit im Außenbereich ein, was eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte bedeutete. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung waren die Löscharbeiten Großteiles nur unter schweren Atemschutz möglich. Hierfür mussten im Einsatzverlauf insgesamt 15 Atemschutzträger eingesetzt werden. Um die verbrauchten Atemschutzflaschen vor Ort füllen zu können, wurde vom Einsatzleiter HBI Mario Lukas das Atemluftfahrzeug der FF Ternitz Rohrbach nachgefordert.

Da sich zahlreiche Glutnester in der Dachhaut befanden, musste dieses teilweise geöffnet werden. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr entstand am Wohnhaus großer Schaden durch den Brand. Das Haus ist unbewohnt.

Nach rund 4 Stunden konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gegeben werden. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest und wird von der Polizei ermittelt. Die Stadtfeuerwehr Neunkirchen stand mit 8 Fahrzeugen und 25 Mann im Einsatz. Weiters das ALF Ternitz Rohrbach mit 4 Mann, das Rote Kreuz mit einem RTW, einem KTW, einem NEF sowie dem Bezirkseinsatzleiter, der ASBÖ Ternitz mit einem RTW und die Polizei.

Letzte Änderung am Samstag, 26 Januar 2019 09:30